ALTINA Solar-Domino (AK1): Gemeinsam in die Energiezukunft
Die ALTINA Global Network SCE bietet mit der Anteils-Kategorie ALTINA Solar-Domino (AK1) ein innovatives Modell zur Förderung von Solarstrom und Elektromobilität. Als Europäische Genossenschaft verfolgen wir das Ziel, die wirtschaftliche Unabhängigkeit unserer Mitglieder durch nachhaltige Projekte zu stärken.
Der Kern von AK1: Sinn und Zweck
Die Kategorie AK1 dient der Finanzierung, Errichtung und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen sowie Ladeinfrastruktur.
Gesetzlicher Vorrang: Unsere Projekte liegen gemäß § 2 EG 2023 und der EU-Richtlinie RED III im überragenden öffentlichen Interesse. Dies sichert AK1-Vorhaben eine rechtliche Vorrangstellung bei behördlichen Genehmigungsprozessen.
Regionale Wertschöpfung: Investitionen fließen direkt in lokale Anlagen, wovon die Mitglieder und die regionale Wirtschaft unmittelbar profitieren.
Das Drei-Säulen-Partnermodell
Der Erfolg des Solar-Domino-Systems basiert auf der Kooperation spezialisierter Mitgliedergruppen:
Partner-Gruppe | Rolle und Beitrag | Vorteil |
|---|---|---|
Aktive Solar-Partner | Planung, Akquise und Montage der Anlagen. | Vergütung erfolgt in AK1-Anteilen zur Liquiditätsschonung. |
Gewerbliche Sponsoren | Finanzielle Unterstützung durch Sponsoring-Beiträge. | Steuerliche Absetzbarkeit als Marketingausgabe; Erhalt von Zertifikaten. |
Nutzende Solar-Partner | Abnahme von Solarstrom und Nutzung der E-Mobilität. | Vermögensaufbau durch Sponsoring von Anteilen aus den erzielten Ersparnissen. |
Finanzierung und der "Domino-Effekt"
Das System agiert bankenunabhängig und finanziert sich rein intern durch die Mitglieder.
Transparente Kosten: Ein AK1-Anteil kostet 1,25 EUR (1,00 EUR Nennwert + 0,25 EUR Aufgeld).
Effiziente Mittelverwendung: 1,00 EUR fließt direkt in die Hardware, die zu Händlerkonditionen erworben wird. Dies verkürzt die Amortisationszeit signifikant.
Reinvestitionszyklus: 96 % der Netto-Ersparnisse fließen unmittelbar in neue Projekte zurück. Dieser "Domino-Effekt" sorgt für ein exponentielles Wachstum des Netzwerks.
Rückvergütung: Mitglieder haben einen Rechtsanspruch auf Rückvergütungen aus Ersparnissen, die als nachträgliche Preisnachlässe steuerlich begünstigt sind.
Das Solar-Domino-Zertifikat
Jedes Mitglied erhält ein digitales Zertifikat. Dieses fungiert als:
1. Mitgliedsnachweis: Verbriefung der Anteile und Rückvergütungsansprüche.
2. Zahlungsmittel: Aktivierte Zertifikate können innerhalb des Netzwerks für Waren und Dienstleistungen bei Partnern genutzt werden.
Sicherheit und Beitritt
Haftung: Die Haftung ist auf das Genossenschaftsvermögen begrenzt; es besteht keine Nachschusspflicht.
Mindestbeteiligung: Der Einstieg ist ab 200 Anteilen (Basic-Partner) bzw. 2.000 Anteilen (Active-Partner) möglich.
Beitritt: Unkompliziert via chaynsID oder in Textform für natürliche und juristische Personen.
1. Aktive Solar-Partner: Projekte realisieren – Werte schaffen
Zielgruppe: Handwerksbetriebe, Planer, Akquisiteure und Monteure.
Werden Sie Teil der operativen Umsetzung. Als Aktiver Solar-Partner bringen Sie Ihre Expertise in die Planung, Akquise und Montage von Photovoltaikanlagen und Ladeinfrastruktur ein.
Vergütungsmodell: Ihre Leistungen vergüten wir direkt in AK1-Anteilen. Dies schont die Liquidität der Genossenschaft für den Hardware-Einkauf und ermöglicht Ihnen den Aufbau eines nachhaltigen Sachwert-Portfolios.
Sicherheit: Sie arbeiten in einem Sektor mit überragendem öffentlichem Interesse. Die gesetzliche Vorrangstellung unserer Projekte minimiert bürokratische Hürden und sichert die Umsetzungsgeschwindigkeit.
Netzwerk: Profitieren Sie vom direkten Zugang zu Hardware zu Händlerkonditionen und einem starken regionalen Verbund.
2. Gewerbliche Solar-Partner: Sponsoring mit Mehrwert
Zielgruppe: Unternehmen, Selbstständige und gewerbliche Investoren.
Positionieren Sie Ihr Unternehmen als Vorreiter der Energiewende und nutzen Sie steuerliche Vorteile durch gezieltes Sponsoring.
Marketing & Branding: Sie erhalten personalisierte Solar-Domino-Zertifikate mit Ihrem Firmenlogo. Diese können Sie an Kunden oder Dritte weitergeben, um Solarstrom-Ersparnisse zu ermöglichen und Ihr Engagement sichtbar zu machen.
Steuerliche Optimierung: Sponsoring-Beiträge können als betriebliche Marketingausgaben geltend gemacht werden. Rückvergütungen behandeln wir als nachträgliche Preisnachlässe gemäß § 22 KStG.
Regionale Verantwortung: Ihr Kapital fließt direkt in öffentliche Anlagen vor Ort. Sie stärken die regionale Wirtschaft und dokumentieren Ihren Beitrag zu den nationalen Erneuerbare-Energien-Zielen.
3. Nutzende Solar-Partner: Sparen und Vermögen aufbauen
Zielgruppe: Mieter, Eigenheimbesitzer und Nutzer von Elektromobilität.
Nutzen Sie saubere Energie ohne hohe Investitionshürden. Als Nutzender Solar-Partner profitieren Sie direkt von den Erzeugungsanlagen der Genossenschaft.
Null-Einstiegskosten: Sie müssen kein hohes Eigenkapital für eine eigene Anlage aufbringen. Sie nutzen den Solarstrom oder die Ladeinfrastruktur und beteiligen sich in Höhe Ihrer tatsächlichen Ersparnis.
Der 50/50-Split: Die Differenz zwischen dem regulären Netzstrompreis und den Kosten des Solarstroms wird hälftig geteilt. Eine Hälfte verbleibt als direkte Ersparnis bei Ihnen, die andere Hälfte sponsert den Aufbau Ihrer AK1-Anteile.
Automatischer Vermögensaufbau: Mit jeder genutzten Kilowattstunde wächst Ihr Anteil an der Genossenschaft. So wandeln Sie laufende Energiekosten in langfristiges Vermögen um.
Zusammenfassung der Konditionen für alle Gruppen
Emissionspreis: 1,25 EUR pro Anteil (1,00 EUR Nennwert + 0,25 EUR Aufgeld).
Haftung: Begrenzt auf das Genossenschaftsvermögen, keine Nachschusspflicht.
Transparenz: Jährliche Dokumentation der Erträge und Umweltbilanzen.
1. Der 50/50-Split: Verteilung der Energie-Ersparnis
Dieser Mechanismus beschreibt, wie die Differenz zwischen dem regulären Netzstrompreis und den Gestehungskosten des Solarstroms aufgeteilt wird.
Anteil | Empfänger | Wirkung für das Mitglied |
|---|---|---|
50 % | Nutzendes Mitglied | Vermögensaufbau: Die Ersparnis wird direkt in den Erwerb von AK1-Anteilen umgewandelt. |
50 % | Investierende Mitglieder | Rendite & Sicherheit: Deckung der Rückvergütungsansprüche und Absicherung des Kapitals. |
Ergebnis: Der Nutzer wandelt seine monatlichen Stromkosten ohne zusätzliches Eigenkapital in Genossenschaftsvermögen um.
2. Der Reinvestitionszyklus: Der Solar-Domino-Effekt
Das Modell ist auf maximale Geschwindigkeit und exponentielles Wachstum ausgelegt.
Der Ablauf im Detail:
Mittelbündelung: 1,00 EUR pro Anteil fließt direkt in die Hardware.
Einkaufsvorteil: Durch Händlerkonditionen wird mehr Leistung pro Euro installiert als am Markt üblich.
Ertragsphase: Die Anlagen produzieren Solarstrom und generieren Ersparnisse gegenüber dem Netzbezug.
Domino-Effekt: 96 % dieser Ersparnisse werden sofort wieder in neue Hardware für das nächste Projekt investiert.
Wachstum: Jede neue Anlage beschleunigt den Zyklus für die nachfolgenden Projekte.
Zusammenfassung der Mittelallokation (pro AK1-Anteil)
Um die Transparenz zu wahren, hier die Aufschlüsselung des Ausgabepreises von 1,25 EUR:
1,00 EUR (80 %): Direkte Investition in Hardware (PV-Module, Wechselrichter, Ladesäulen).
0,20 EUR (16 %): Vermittlungsprovisionen (Gutschrift erfolgt in AK1-Anteilen).
0,05 EUR (4 %): Verwaltung und Betrieb der Genossenschaft (Kategorie AK9).
Steuerliche Betrachtung der Partner-Modelle
Partner-Gruppe | Steuerlicher Aspekt | Rechtliche Grundlage / Mechanismus | Vorteil |
|---|---|---|---|
Gewerbliche Partner (Sponsoren) | Sponsoring-Beiträge | Einordnung als betriebliche Marketingausgaben. | Reduzierung der steuerlichen Bemessungsgrundlage des Unternehmens. |
Nutzende Partner (Verbraucher) | Rückvergütungen | Behandlung als nachträgliche Preisnachlässe gemäß § 22 KStG. | Ersparnisse und Rückflüsse mindern die Anschaffungskosten und sind steuerlich begünstigt. |
Aktive Partner (Handwerk/Planung) | Vergütung in Anteilen | Drittvergleichsprinzip bei der Bewertung der erbrachten Leistung. | Aufbau von Genossenschaftsvermögen (Sachwerte) bei gleichzeitiger Liquiditätsschonung. |
Alle Mitglieder | Transparenz & Anerkennung | Jährliche Dokumentation und Einhaltung des Drittvergleichsprinzips. | Sicherung der steuerlichen Anerkennung aller Transaktionen gegenüber dem Finanzamt. |
Wichtige steuerliche Rahmenbedingungen
Drittvergleichsprinzip: Alle Transaktionen innerhalb des Netzwerks werden so gestaltet, als ob sie zwischen fremden Dritten abgeschlossen würden. Dies ist die Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung des Sponsorings und der Leistungsvergütung.
Körperschaftsteuergesetz (§ 22 KStG): Die genossenschaftliche Rückvergütung wird explizit als Preisnachlass gewertet, was für die nutzenden Mitglieder einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil darstellt.
Dokumentationspflicht: ALTINA erstellt jährlich Nachweise über die Erneuerbare-Energien-Ziele und die tatsächlichen Stromerträge, um die Grundlage für die steuerliche Behandlung des Sponsorings zu untermauern.
Regularien der Anteils-Kategorie ALTINA Solar-Domino (AK1)
Einleitung und Zweck der Kategorie AK1
Die ALTINA Global Network SCE ist eine Europäische Genossenschaft, die den Erwerb, die Wirtschaft und den Bedarf ihrer Mitglieder fördert.
Dieses Regularium definiert die Bedingungen und die strategische Ausrichtung der Anteils-Kategorie ALTINA Solar-Domino (AK1) innerhalb der ALTINA Global Network SCE. Die AK1 fördert Solarstrom- und Elektroauto-Ersparnisse mit Dominoeffekt für die Mitglieder der ALTINA Genossenschaft. Wir setzen Projekte konsequent um, indem wir die gesetzlich verankerten Vorrangrechte für erneuerbare Energien und Elektromobilität voll ausschöpfen.
1. Zweck und gesetzliche Grundlage
Die Kategorie AK1 dient der Finanzierung, Errichtung und dem Betrieb von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien sowie zur Nutzung von Ladeinfrastruktur und Elektromobilität.
Überragendes öffentliches Interesse: Gemäß § 2 EG 2023 und der EU-Richtlinie RED III liegen diese Vorhaben im überragenden öffentlichen Interesse. Sie dienen der öffentlichen Sicherheit und dem Klimaschutz.
Relative Vorrangstellung: In behördlichen Abwägungsprozessen (z. B. Baurecht, Naturschutz) genießen AK1-Projekte eine gesetzlich verankerte Vorrangstellung. Die Begründungslast für eine Ablehnung liegt bei der zuständigen Behörde.
Lokale Wertschöpfung: Investitionen fließen primär in öffentliche Anlagen, die den Mitgliedern vor Ort nutzen und die regionale Wirtschaft stärken.
2. Partnerstruktur und Rollenverteilung
Das System basiert auf der Kooperation von drei spezialisierten Mitgliedergruppen:
Aktive Solar-Partner: Übernehmen Planung, Akquise und Montage. Die Vergütung erfolgt in AK1-Anteilen, um die Liquidität der Genossenschaft für Hardware-Käufe zu schonen.
Gewerbliche Solar-Partner (Sponsoren): Leisten Sponsoring-Beiträge, die ggf. als betriebliche Marketingausgaben steuerlich geltend gemacht werden können. Sie erhalten Solar-Domino-Zertifikate mit eigenem Logo zur Weitergabe an Dritte für Solarstrom-Ersparnisse.
Nutzende Solar-Partner: Mitglieder, die Solarstrom oder Elektromobilität nutzen. Sie sponsern AK1-Anteile in Höhe ihrer Ersparnis und bauen so ohne hohe Einstiegskosten Vermögen auf.
3. Das Solar-Domino-Zertifikat
Das Zertifikat ist ein digitales, übertragbares Wertpapier-Äquivalent. Es verbrieft die Mitgliedschaft und den Anspruch auf Rückvergütungen.
Finanzierungsfunktion: Es bildet das Fundament für PV-Anlagen und E-Mobilität.
Liquidität: Aktivierte Zertifikate dienen innerhalb des Netzwerks als Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen bei gewerblichen Partnern.
Transparenz: Alle Transaktionen unterliegen dem Drittvergleichsprinzip zur Sicherung der steuerlichen Anerkennung.
4. Finanzierungsmodell und Mittelverwendung
AK1 agiert unabhängig von Bankkrediten. Die Finanzierung erfolgt rein intern durch die Mitglieder.
Emissionspreis: Ein AK1-Anteil kostet 1,25 EUR (1,00 EUR Nennwert + 0,25 EUR Aufgeld).
Mittelallokation: 1,00 EUR fließt direkt in die Hardware und Projektumsetzung. Das Aufgeld von 0,25 EUR wird zu 80 % für Vermittlungsprovisionen (Gutschrift in AK1-Anteilen) und zu 20 % für die Verwaltung (AK9) verwendet.
Einkaufsvorteil: Hardware wird zu Händlerkonditionen erworben, was die Amortisationszeit der Anlagen massiv verkürzt.
Zahlungsweg: Überweisungen erfolgen unter Angabe der Zertifikatsnummer auf das Konto der ALTINA Global Network SCE bei der GLS Bank (IBAN: DE82 4306 0967 4037 0663 01).
5. Rückvergütung und Reinvestitionszyklus
Das System ist auf exponentielles Wachstum durch den Dominoeffekt ausgelegt.
Rechtsanspruch: Der Anspruch auf Rückvergütung aus Ersparnissen in Form von AK1-Anteilen zum Ausgabepreis entsteht mit jedem Umsatz, unabhängig vom Bilanzgewinn.
50/50-Split: Ersparnisse (z. B. Differenz zwischen Netzstrompreis und kostenlosem Solarstrom) werden hälftig zwischen nutzenden und investierenden Mitgliedern aufgeteilt.
Reinvestitionsquote: 96 % der Netto-Ersparnisse werden unmittelbar reinvestiert, um neue PV-Anlagen und E-Mobilitäts-Projekte zu finanzieren.
Steuervorteil: Rückvergütungen werden als nachträgliche Preisnachlässe gemäß § 22 KStG behandelt.
6. Dokumentation und Nachweispflicht
Um die steuerliche Anerkennung des Sponsorings und die gesetzliche Vorrangstellung zu sichern, wird jedes Projekt jährlich dokumentiert:
Nachweis des Beitrags zu den Erneuerbare-Energien-Zielen (80 % bis 2030).
Kapazität und tatsächlicher Stromertrag.
Dokumentation der Umweltprüfungen und Sponsoren-Engagements.
7. Mitgliedschaft und Haftung
Beitritt: Möglich für natürliche und juristische Personen via chaynsID oder in Textform.
Mindestbeteiligung: 200 Anteile für Basic-Partner, 2.000 Anteile für Active-Partner innerhalb von zwei Jahren.
Haftung: Beschränkt auf das Genossenschaftsvermögen. Keine Nachschusspflicht.
Risikohinweis: Es handelt sich um eine unternehmerische Beteiligung. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist theoretisch möglich. Keine mündelsichere Anlage.
ALTINA überprüft Regularien jährlich an EG, RED und Steuerrecht.
Aktuelle Version unter: www.altina-global.net
Stand: 14. April 2026
ALTINA Global Network SCE
